Openair auf dem Bundesplatz

Openair 2012 

Update

Das Openair auf dem Bundesplatz 2012 neigt sich dem Ende zu - das Update zu den Zahlen:
- Der Bundesplatz war bis in die Seitengassen gefüllt: die Organisatoren schätzen 15'000 Besucher bis am Abend.
- Die Band Pegasus präsentierte zur Überraschung des Publikums (und der Organisatoren) den Gast Stress, mit dem sie ein Lied interpretieren und nochmals die Stimmung anheizen konnten.


Tausende feiern auf dem Bundesplatz und zeigen sich solidarisch

„Das Openair für eine Schweiz mit Herz und Zukunft ist die erste 1.August-Feier im Land und hat Tradition“, freut sich Reto Nause, Gemeinderat Stadt Bern. Bereits zum siebten Mal sind Prominente aus Politik und Kultur auf dem Bundesplatz versammelt. Am diesjährigen Openair mit dem Thema „UNO-Jahr der Genossenschaften“ überbringen Schweizer Politiker sowie Jugendliche aus kontaminierten Gebieten auf Einladung des Themenpartners Green Cross Schweiz ihre Botschaften. „Künstler sorgen für eine gute Stimmung, denn Musik verbindet und ist die Sprache, die alle verstehen,“ sagt Organisator Sidney Weill, der Vater der legendären Rock-gegen-Hass-Konzerte.

„Wir sind die Green-Cross-Jugend-Delegation für eine grüne Zukunft vom Rio+20-Gipfel“, stellen sich Ayano und Kotone aus Japan vor. „Die Probleme, mit denen wir in unseren Gemeinschaften konfrontiert sind, sollten für alle Menschen auf der Erde an vorderster Stelle stehen“, betonen sie. „Dies sind die Entsorgung von tödlichen Chemiewaffen, der Klimawandel, giftige Pestizide, Verseuchung von Wasser, Mangel an gesundem Essen und das Grundbedürfnis, die Erde zu schützen,“ führen die zwei Mädchen weiter aus.

Prominente Rednerin dieses Jahr ist auch SP-Nationalrätin Ursula Wyss. Sie hebt hervor, dass Genossenschaften für lokale Initiativen gleich geeignet sind wie auch für grosse Unternehmen. Zentraler Vorteil der Genossenschaften ist, dass die Interessen der Mitglieder und Konsumenten im Vordergrund stehen und nicht der Erfolg der Aktionäre.

Mit dem Openair auf dem Berner Bundesplatz ist der Startschuss zu den diesjährigen Bundesfeierlichkeiten gefallen. Mehrere tausend Menschen geniessen am Montag die Gratiskonzerte vor dem Bundeshaus. Hauptattraktionen sind die Auftritte von Anna Rossinelli, Jesse Ritch und Pegasus. Sie sorgen für einen randvollen Bundesplatz.

Bereits am Nachmittag bescherte das schöne Wetter viele Besucher, vor allem während dem Spielprogramm für Kinder und Familien. Den Auftakt des Openairs machten die Berner Band Gianni Spano & the RockMinds und die Luzerner Nachwuchsband SWAY 89.

Getragen wird das Openair von einem Verein, zu dessen Trägerschaft die Parteien SP und CVP gehören. Partner sind dieses Jahr die Stiftungen Green Cross Schweiz und die Stiftung Cerebral.

Das Openair im Portrait

Zum Auftakt des Nationalfeiertags findet jeweils das Openair auf dem Bundesplatz in Bern statt. Schweizer Künstler und Politiker stehen für eine weltoffene Schweiz auf die Bühne: ganz nach dem Motto "Für eine Schweiz mit Herz". Der Eintritt ist frei – ein Geschenk an die Schweizer Bevölkerung.
Akzente setzt das Openair Jahr für Jahr mit wechselnden Themenschwerpunkten. Ausgangspunkt für die inhaltliche Arbeit im 2012 ist das UNO-Jahr der Genossenschaften. "Das Openair auf dem Bundesplatz hat zum Zweck, Solidarität, Menschlichkeit und Frieden zu fördern. Mit dem Bekenntnis zu Genossenschaften kommt das Openair dem Gedanken voll und ganz nach." Ursula Wyss, Nationalrätin SP Bern.

Veranstalter ist der Verein Openair auf dem Bundesplatz. Die beiden Parteien SP und CVP engagieren sich seit 2006 in der Trägerschaft. Im Patronat sind Vertreter aller Bundesratsparteien und Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft.

Zusammen geht es besser: UNO-Jahr der Genossenschaften

Mitglieder von Genossenschaften bestimmen mit, wie ihre Gelder eingesetzt werden. Auch Banken oder andere grosse Unternehmen können als Genossenschaften funktionieren. „Wir würden wohl nicht in einer so tiefen Krise stecken, wenn dem mehr so wäre." sagt Roland Wiederkehr, alt-Nationalrat und Präsident des Openairs. „Auch in der Politik wird es in Zukunft wichtiger, dass generell mehr Mitsprache der Bevölkerung in Finanz- und Wirtschaftsfragen möglich wird – sonst werden Unruhen den Regierenden das Leben schwer machen.“ Für die Organisatoren steht im Zentrum, dass über die Eigeninitiative der Bevölkerung Herausforderungen unserer Gesellschaft mittels genossenschaftlichen Modellen effektiver gelöst werden, als dies über staatliche oder kommerzielle Investitionen erreicht wird.




OpenHearts SP Schweiz - Sozialdemokratische Partei der Schweiz CVP zfv - die Gastronomiegruppe Heineken Hallerladen icetropez Suisse UNO-Jahr der Genossenschaften